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Milbenallergie

HAUSSTAUBMILBEN

Milben sind mikroskopisch kleine Spinnentiere. In Innenräumen nisten Hausstaubmilben in Staub, Bettzeug, Bettwäsche und Teppichen sowie auf Plüschtieren - überall dort wo es warm und feucht ist. In einem Gramm Staub befinden sich etwa 2.000 Milben. Auf einer Matratze sind es bis zu zwei Millionen Milben.
   
Nicht die Hausstaubmilbe an sich, sondern der Milbenkot verursacht eine Allergie bzw. die allergischen Symptome. Allergien gegen Hausstaubmilben gehören zu den „perennialen“ Allergien, da sie das ganze Jahr über auftreten. Allerdings sind die Symptome zu bestimmten Jahreszeiten intensiver - vor allem im Herbst, wenn die Heizperiode beginnt und man sich mehr in Innenräumen aufhält.

Broschüre Milben

SYMPTOMATIK

Die Allergien werden von den Überresten toter Milben und Milbenkot ausgelöst. Die Aufnahme der Allergene erfolgt durch Inhalation oder Kontakt. Ihre Inhalation führt zu Symptomen an den Atmungsorganen (Rhinitis, Asthma). Bei ihrem Kontakt mit der Haut kann eine atopische Dermatitis auftreten. Die Symptome der Allergie sind im Herbst und Winter am stärksten, da die Wohnungen in dieser Jahreszeit seltener gelüftet und stärker geheizt werden.